Zu Beginn steht die strukturierte Aufnahme des Sachverhalts. Relevante Dokumente werden angefordert und nach Themenfeldern wie Vertragsrecht, Mietverhältnisse oder Forderungen sortiert. Ziel ist eine belastbare Ausgangsbasis für alle weiteren Schritte.
Im nächsten Schritt erfolgt die rechtliche Ersteinschätzung. Dabei werden Anspruchsgrundlagen identifiziert und Risiken eingeordnet, etwa bei offenen Forderungen im Inkasso oder bei Kündigungen im Arbeits- oder Mietverhältnis. Die Ergebnisse werden klar dokumentiert.
Anschließend wird eine Handlungsstrategie festgelegt. Diese kann außergerichtliche Maßnahmen wie Zahlungsaufforderungen oder Vergleichsverhandlungen umfassen. Alternativ wird frühzeitig eine gerichtliche Durchsetzung vorbereitet.
Bei Forderungsmanagement wird zunächst eine abgestufte Kommunikation eingesetzt. Mahnungen werden fristgerecht und rechtssicher formuliert, bevor weitere Schritte eingeleitet werden. Parallel wird die Bonität der Gegenseite geprüft.
Im Mietrecht für Vermieter liegt der Fokus auf der Einhaltung formaler Anforderungen. Kündigungen werden sorgfältig begründet und Fristen exakt berechnet. Zusätzlich werden mögliche Einwände der Mieter antizipiert.
Im Bereich Datenschutz im Unternehmen erfolgt eine Prüfung der internen Prozesse. Verarbeitungsverzeichnisse, Einwilligungen und technische Maßnahmen werden kontrolliert. Auffälligkeiten werden priorisiert und mit klaren Umsetzungsschritten versehen.
Bei erbrechtlichen Fragestellungen wird zunächst der Nachlass strukturiert erfasst. Testamente und gesetzliche Erbfolgen werden gegenübergestellt. Daraus ergibt sich eine Empfehlung für die weitere Nachlassplanung oder Auseinandersetzung.
Im Verkehrsrecht wird der Sachverhalt anhand von Berichten, Fotos und Gutachten rekonstruiert. Haftungsquoten werden berechnet und mit Versicherungen abgestimmt. Ziel ist eine sachgerechte und zügige Regulierung.
